Adverpedia

Das Lexikon der Werbung

Begriffe aus der Werbung, die mit dem Buchstaben "V" beginnen

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Vergleichende Werbung

Vergleichende Werbung bedeutet, dass in einer Werbemassnahme das Angebot von Wettbewerbern mit dem eigenen Angebot verglichen wird und zwar unter voller Nennung der konkurrierenden Produkte oder Dienstleistungen. Diese Form der Werbung ist in Deutschland prinzipiell erlaubt, allerdings mit sehr vielen Einschränkungen verbunden. Vor allem die gesetzliche Forderung nach der tatsächlichen Vergleichbarkeit ist nur schwer zu erfüllen.
Die Einzelheiten zur Rechtssituation sind im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt (§ 6)

Vergleichende Werbung ist - wenn sie überhaupt stattfindet - ziemlich regelmässig Grund für juristische Auseinandersetzungen (die allerdings den Beteiligten oft eine so grosse Medienaufmerksamkeit bescheren, dass man schon mal einen verlorenen Rechtsstreit riskieren kann . . . )

Als die Vergleichende Werbung im Juli 2000 prinzipiell erlaubt wurde - Deutschland folgte damit sehr widerwillig einer EU-Vorgabe - gab es grösste Bedenken, dass es zu Schlammschlachten in der Medienlandschaft kommen würde. Tatsächlich aber kommt die Vergleichende Werbung in Deutschland vor allem aus den vorgenannten Gründen nur sehr sparsam zum Einsatz.

Verkaufsförderung
   
Versalien
Versalien sind die Großbuchstaben des Alphabets. Wenn sie klein geschrieben werden (haha), sind es Kapitälchen.
Wenn Versalien mitten in einem Wort benutzt werden (wie es hier in der Adverpedia an vielen Stellen geschieht, z.B. im Wort "CrossMedia-Werbung"), dann benutzt man lieber das synonyme Wort (Mittel-)Majuskel: Man kann das aber auch als Mittelversalie (oder MittelVersalie) bezeichnen.
Eine Sonderform der Mittelmajuskel ist das sog. Binnen-I, z.B. in der modernen Wortanwendung "MitarbeiterInnen"
Virales Marketing

So schnell wie ein Virus werden die Werbebotschaften vor allem über Emails, WebSites (Blogs und Foren) und Youtube-Filme verbreitet. Dabei sind die Techniken und Methoden zweitrangig. Es wird auch nicht unbedingt (wie bei der Mundpropaganda) direkt Werbung für das Produkt gemacht, sondern es geht vor allem darum, dass über das Produkt kommuniziert wird. Im Februar 2013 z.B. war Pferdefleisch in aller Munde, was dazu führte, dass die Nachfrage nach Pferdefleisch gestiegen ist!

Viral Marketing ist eine extrem kostengünstige Art der Unternehmeskommunikation.

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