Adverpedia

Das Lexikon der Werbung

Begriffe aus der Werbung, die mit dem Buchstaben "P" beginnen

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Pitch
Dieser Begriff hat zahlreiche Bedeutungen, von denen eigentlich nur eine im Zusammenhang mit dem Thema der Adverpedia von Bedeutung: Ein Pitch oder Sales Pitch ist ein Verkaufsgespräch unter verschärften Bedingungen. Verschärft, weil das Wort in Deutschland eigentlich immer nur benutzt wird, wenn es darum geht, ein Verkaufsgespräch (meist inkl. einer beeindruckenden Präsentation) über den Werbeetat eines Unternehmens zu führen. Es ist also eine Art Wettbewerb zwischen verschiedenen Agenturen, also ein Auftragsvergabeverfahren. Pitches sind für alle Bewerber um den Auftrag mit einem erheblichen Aufwand und damit mit erheblichen Kosten verbunden - gewinnen kann den Pitch aber nur eine Agentur.
Point of Sale (POS)
Aus der Sicht des Käufers der Einkaufsort; aus der des Anbieters der Verkaufsort (der deshalb auch als POP, als Point of Purchase bezeichnet wird). Rein stofflich gesehen ist es aber beides dasselbe, nämlich der Laden, eigentlich sogar die Kasse (denn erst dort kommt das Geschäft zum Abschluss).
Positionierung
Das Herausarbeiten und die Darstellung der Stärken eines Produkts oder einer Dienstleistung: Warum und für wen ist das Produkt gut bzw. besser, als die konkurrierenden Produkte.
PR (Public Relations)
Public Relations ist der neu-deutsche Begriff für die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Organisationen aller Art einschliesslich von Behörden.
Prime Time
Prime Time bezeichnet die beste Sendezeit im Abendprogramm, also die Zeit mit den grössten Zuschauerzahlen im Vergleich zu anderen Tageszeiten. In Deutschland bezeichnet man damit die Zeit zwischen 20.15 und 22.15 Uhr, weil dann die meisten potentiellen Konsumenten vor dem Fernseher sitzen und werblich beeinflusst werden können.
Printmedien
Englisch "to print" ist "drucken". Gemeint sind also alle gedruckten Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Flyer etc.
Printwerbung
Werbung durch Printmedien
Product Placement

Product Placement (auch unter der hübschen Bezeichnung Werbeintegration bekannt) ist die Beistellung von Markenartikeln (z.B. Autos, Pandora-Produkte, McCafé) in Fernsehauftritten und anderen Massenmedien.
Product Placement ist in Deutschland erlaubt, nicht hingegen die sog. Schleichwerbung, die auf gaaar keinen Fall mit Product Placement verwechselt werden darf . . .
Ausser, dass das eine erlaubt und das andere verboten ist, besteht der Hauptunterschied darin, dass Product Placement "dramaturgisch notwenig" ist und somit eine Kunst darstellt, die mittlerweile sogar mit einem Preis, dem Product Placement Award (APP) honoriert wird (erstmalig 2010)

Produktlinienerweiterung
Im Unterschied zum Markentransfer, bei dem eine Marke (und ihr hoffentlich positives Image) auf ein ganz anderes Produkt übertragen wird (s. dazu unter Brand Stretching, wo auch ein Beispiel erwähnt wird) wird bei der Produktlinienerweiterung die Marke innerhalb der bisherigen Produktkategorien ausgedehnt. Beispiel: Die Erweiterung des Wirkungsspektrums einer Biermarke auf ein alkoholfreies Bier.
Produktwerbung
Die Produktwerbung stellt ein einzelnes Produkt in den Mittelpunkt der Werbung und nicht das Unternehmen als Ganzes.

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