Adverpedia

Das Lexikon der Werbung

Begriffe aus der Werbung, die mit dem Buchstaben "B" beginnen

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Backlink
  Als Backlinks bezeichnet man all jene Links, die auf eine Website zeigen, also Links von fremden WebSites. Die Suchmaschinen werten Backlinks als Hinweis auf die Popularität einer Internetseite, denn es sind ja praktisch Empfehlungen.
Backlinks ohne Tricksereien zu bekommen ist tatsächlich ein Hinweis auf die Bedeutung einer Seite. Die meisten Backlinks entstehen wohl auch durch Linktausch oder den Kauf von Links. Nur wirklich gute Seiten bekommen wirklich freiwillig Links von anderen WebSites, meistens muss man mehr oder weniger geschickt nachhelfen . . .
Below-the-Line (-Marketing, -Werbung, -Kommunikation)
  Im Unterschied zu Above-the-Line (ATL) umfasst Below-the-Line (BTL) Marketingformen, die nicht offen als Werbung zu erkennen sind. Besonders ausgeprägt findet sich BTL-Kommunikation beim Advertainment, bei Messen, Guerilla- und BuzzMarketing.
Benchmarking
Benchmark ist der englisch-amerikanische Ausdruck für Vergleichspunkt, Fixpunkt. Auf Deutsch wird gerne der Begriff "Standard" benutzt.
Benchmarking ist also ein Verfahren zur Optimierung betrieblicher Prozesse und Praktiken, aber auch der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens, indem man das eigene Handeln vergleicht mit anderen, i.d. R. mit den Marktführern, deren Praxis damit zum Standard erhoben wird.
In der DDR wurde dieses Verfahren "sozialistischer Wettbewerb" genannt.
Branding
  Markenbildung, Markenentwicklung
Branding bezeichnet die Entwicklung eines Unternehmens oder eines einzelnen Produkts als Marke. Ziel des Brandings ist es, aus einer Marke (die zunächst nichts ist als ein juristischer Rechtsanspruch, der in Deutschland in einem Dokument des Patent- und Markenamtes, der "Urkunde über die Eintragung einer Marke" formuliert ist) einen echten Qualitätsbegriff zu machen und die Marke mit Wertbegriffen zu besetzen, die der Kunde mit der Marke assoziieren soll und die die Identität der Marke ausmachen.
Ursprünglich war Branding das Anbringen eines Brandzeichens mittels eines glühenden Eisens, um ein Tier unverwechselbar zu machen und als Eigentum zu kennzeichnen, zu "brandmarken".
Mehr über Branding erfahren Sie unter www.brandconsulting.de
Brand Stretching (Brand Extension)
Auf Deutsch auch (wörtlich übersetzt) als Markendehnung und (etwas missverständlich) als Markentransfer bezeichnet.
Man versteht darunter die Nutzung vorhandener Marken für die Positionierung anderer Marken oder um das Wirkungsspektrum einer Marke zu erweitern. Im wesentlichen geht es darum, das positive Image einer bestehenden Marke an ein neues Produkt zu "vererben".
Das neue Markenprodukt wird als "Spin-Off" bezeichnet.
Ein Beispiel für Brand Stretching ist die Lizenzierung der Marke Dunhill (Tabak, Zigaretten, Pfeifen) auf Herrenbekleidung, Schreibartikel und Uhren.
Markendehnung kann auch als Produktlinienerweiterung verstanden werden, z.B. bei der Übertragung des eingeführten Markennamen für alkoholische Getränke auf ein alkoholfreies Produkt.
Briefing
Kurzeinweisung (meist in Form einer Besprechung) vor einem wichtigen Ereignis. Es sollte kooperativ, kurz, klar und komplett sein

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Eine Gewähr für ihre Richtigkeit kann trotzdem nicht übernommen werden.
Eventuell genannte Markenbezeichnungen sind Eigentum des jeweiligen Unternehmens und dienen nur zu Informationszwecken.

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